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Belma

Ich erinnere mich, wie ratlos ich war, als ich 2017 zum ersten Mal nach Berlin kam. Nach einer plötzlichen Entscheidung waren wir als Familie hierhergezogen und wussten weder, was wir tun noch wo wir anfangen sollten. Alles, was wir an Wissen und Erfahrung mitbrachten, schien auf null gesetzt. Wir mussten ganz von vorn anfangen und fühlten uns wie Fische auf dem Trockenen. So erging es mir, meiner Familie und vielen anderen Neuankömmlingen. Meine zwanzig Jahre Erfahrung im Einsatz für Rechte und in zivilgesellschaftlichen Organisationen brachten mich sofort dazu, mich mit anderen zu organisieren und gemeinsam Solidarität zu leben. Zum Glück habe ich das getan!

Auf diesem Weg haben wir gemeinsam mit wunderbaren Frauen mehr Frauen erreicht, als ich erwartet hatte. Wir kamen schneller voran und waren erfolgreicher, als ich es mir vorgestellt hatte. Unser Antrieb war: „Wir müssen die Neuankömmlinge unterstützen.“ Dabei war es Puduhepa, das mir selbst Halt in dem Leben gab, das ich mir neu aufbauen musste.

Eine Gemeinschaft außergewöhnlicher Frauen, mit denen ich dieselbe Sprache sprechen und dieselben Gefühle teilen kann. Ihre Nähe und Unterstützung spüre ich überall um mich herum.

Wie schön, dass es euch gibt!